Deine Bestellung ist für den kostenlosen Versand qualifiziert! Noch €45 bis zum kostenlosen Versand

Warenkorb 0

Sorry, sieht so aus, als hätten wir nicht genug von diesem Produkt.

Vervollständige deine Routine

Benutze den Code WELCOME26 im Checkout für kostenlosen Versand auf deine erste Bestellung!

Zwischensumme Kostenlos
gem. §19 UStG wird keine MwSt. ausgewiesen
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • Klarna
  • Mastercard
  • PayPal
  • Shop Pay
  • Visa

Zink und Magnesium zusammen einnehmen: Was du über die Kombination wissen solltest

Dr. Jana Palm
5 Minuten

Zink und Magnesium zusammen einnehmen

In diesem Artikel

Zink und Magnesium gehören zu den am häufigsten supplementierten Mineralstoffen in Deutschland. Beide sind an Hunderten von enzymatischen Reaktionen beteiligt. Die Frage, die dabei am häufigsten gestellt wird: Kann man Zink und Magnesium zusammen einnehmen - oder hemmen sie sich gegenseitig? In diesem Artikel klären wir, was die Studienlage dazu sagt, welcher Abstand sinnvoll ist und wie du beide Mineralstoffe im Alltag optimal kombinierst.

Hemmen sich Zink und Magnesium gegenseitig?

Kurze Antwort: Bei normalen Supplementierungsdosen nicht relevant. Die ausführliche Antwort erfordert einen Blick auf die Absorptionsmechanismen.

Zink und Magnesium werden im Dünndarm über teilweise überlappende Transportmechanismen aufgenommen. Beide nutzen unter anderem den TRPM6/7-Kanal und den DMT-1-Transporter. Theoretisch können hohe Dosen eines Minerals die Aufnahme des anderen kompetitiv hemmen - beide "konkurrieren" um die gleichen Transporter.

In der Praxis zeigt die Studienlage: Diese kompetitive Hemmung wird erst bei sehr hohen Zinkdosen (über 50mg) klinisch relevant. Bei einer typischen Supplementierung mit 15-20mg Zink und 150-400mg Magnesium ist die gegenseitige Beeinflussung minimal. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die gleichzeitige Einnahme beider Mineralstoffe in üblichen Dosierungen die Serumspiegel beider Nährstoffe nicht signifikant reduziert.

Ein zusätzlicher Faktor: Chelatierte Formen wie Magnesiumbisglycinat und Zink Bisglycinat werden über Aminosäure-Transporter (PepT1) aufgenommen - einen separaten Weg, der von der Konkurrenz auf den Mineralion-Kanälen nicht betroffen ist. Wer chelatierte Formen beider Mineralstoffe einnimmt, reduziert das ohnehin geringe Konkurrenzrisiko noch weiter.

Was sagt die Forschung konkret?

Die relevantesten Erkenntnisse im Überblick:

  • Spencer et al. (1994): Hohe Zinkdosen (über 142 mg/Tag über längere Zeit) können die Magnesiumbalance negativ beeinflussen. Bei üblichen Supplementierungsdosen wurde kein Effekt beobachtet
  • Die Absorption von Zink wird primär durch Phytinsäure und nicht durch andere Mineralstoffe beeinflusst. Phytinsäure ist der stärkere Inhibitor als Magnesium
  • EFSA-Bewertung: Es gibt keine offizielle Warnung vor der gleichzeitigen Einnahme von Zink und Magnesium in Supplementierungsdosen

Das Ergebnis ist eindeutig: Wer Zink und Magnesium zusammen einnehmen möchte, kann das bei normalen Dosierungen bedenkenlos tun.

Wann kann ein zeitlicher Abstand trotzdem sinnvoll sein?

Obwohl die gleichzeitige Einnahme in den meisten Fällen unproblematisch ist, gibt es zwei Situationen, in denen ein zeitlicher Abstand Vorteile bieten kann:

1. Bei sehr hohen Einzeldosen: Wer sehr hohe Zinkdosen (über 40-50 mg) einnimmt - etwa auf ärztliche Empfehlung - sollte einen Abstand von 2 Stunden zum Magnesium einhalten. Bei unserer Zink-Dosierung von 15-20mg elementarem Zink ist das nicht nötig.

2. Bei empfindlichem Magen: Sowohl Zink als auch Magnesium können bei empfindlicher Verdauung leichte Beschwerden verursachen. Wer beides gleichzeitig schlecht verträgt, kann auf Aufteilung wechseln - nicht wegen Absorption, sondern wegen Verträglichkeit.

Wie ergänzen sich Zink und Magnesium funktionell?

Die Kombination beider Mineralstoffe ist nicht nur unbedenklich, sondern auch inhaltlich sinnvoll. Beide übernehmen komplementäre Funktionen:

FunktionMagnesiumZink
ImmunsystemTrägt zur Verringerung von Müdigkeit beiTrägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei
EnergiestoffwechselCofaktor in über 300 EnzymenEbenfalls Cofaktor in über 300 Enzymen
NervensystemNormale Funktion des NervensystemsNormale kognitive Funktion
Haut und Haare-Erhaltung normaler Haut und Haare
MuskelfunktionNormale Muskelfunktion-
KnochenErhaltung normaler KnochenErhaltung normaler Knochen

Die Health Claims überschneiden sich bei den Knochen, ergänzen sich aber ansonsten. Wer Zink und Magnesium zusammen einnehmen möchte, deckt damit ein breites Spektrum fundamentaler Körperfunktionen ab. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Magnesium Health Claims und der Zink Health Claims findest du in den verlinkten Artikeln.

So kombinierst du Zink und Magnesium im Alltag

Die einfachste Variante: Beide zur selben Mahlzeit einnehmen. Bei normalen Dosierungen gibt es keinen Grund für kompliziertere Schemata.

Wer es optimieren möchte, kann auf folgende Aufteilung setzen:

  • Morgens zum Frühstück: Zink - idealerweise zu einer proteinhaltigen Mahlzeit, da tierisches Eiweiß die Zinkabsorption verbessert
  • Abends zur letzten Mahlzeit: Magnesium - da es zur normalen Muskelfunktion und Nervenfunktion beiträgt, bevorzugen viele die Einnahme am Abend

Aber nochmal: Diese Aufteilung ist eine Optimierung, keine Notwendigkeit. Wer Zink und Magnesium zusammen einnehmen möchte, kann beides in einer Mahlzeit kombinieren - zusammen mit Vitamin B1 oder unseren Bio-Vitalöl Kapseln, die ebenfalls keine relevanten Wechselwirkungen mit den Mineralstoffen haben.

Welche Kombination sollte man meiden?

Während Zink und Magnesium zusammen einnehmen unproblematisch ist, gibt es andere Kombinationen, die einen zeitlichen Abstand erfordern:

  • Zink + Eisen: Starke kompetitive Hemmung. Mindestens 2 Stunden Abstand
  • Zink + Calcium: Calcium kann die Zinkabsorption hemmen. 2 Stunden Abstand empfohlen
  • Magnesium + Eisen: Magnesium kann die Eisenaufnahme reduzieren. 2 Stunden Abstand
  • Zink oder Magnesium + Antibiotika: Beide Mineralstoffe können die Aufnahme von Tetracyclinen und Fluorchinolonen hemmen. Mindestens 2 Stunden Abstand, bei Medikamenteneinnahme ärztliche Rücksprache

Einen vollständigen Einnahme-Guide für Magnesium mit Dosierung, Zeitpunkt und weiteren Kombinationen findest du in unserem ausführlichen Artikel. Mehr über Zink in der Ernährung und wann eine Supplementierung sinnvoll ist, erfährst du in den weiteren Artikeln.

Häufige Fragen

Kann man Zink und Magnesium zusammen einnehmen?

Ja. Beide Mineralstoffe können zur selben Mahlzeit eingenommen werden. Bei sehr hohen Einzeldosen (über 50mg Zink) empfehlen einige Fachleute einen zeitlichen Abstand von 2 Stunden, da Zink in hoher Konzentration die Magnesiumabsorption im Darm theoretisch hemmen kann. Bei üblichen Supplementierungsdosen (15mg Zink, 150-400mg Magnesium) ist das kein relevantes Problem.

Hemmt Zink die Magnesiumaufnahme?

In normalen Supplementierungsdosen: nein. Studien zeigen eine mögliche kompetitive Hemmung erst bei sehr hohen Zinkdosen (über 50mg), da beide Mineralstoffe teilweise die gleichen Transportmechanismen im Darm nutzen. Bei chelatierten Formen wie Bisglycinat ist dieses Risiko zusätzlich reduziert, da sie über Aminosäure-Transporter aufgenommen werden.

Wann sollte ich Zink und wann Magnesium einnehmen?

Magnesium wird oft abends empfohlen, Zink am besten zu einer Mahlzeit tagsüber. Wer beide trennen möchte, nimmt Magnesium abends und Zink morgens. Pflicht ist die Trennung bei normalen Dosierungen aber nicht.

Kann ich Zink, Magnesium und Vitamin B1 zusammen einnehmen?

Ja. Alle drei können zur selben Mahlzeit eingenommen werden. Magnesium und Vitamin B1 tragen beide zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Es gibt keine bekannten negativen Wechselwirkungen zwischen diesen drei Nährstoffen.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Zurück zum Blog